Es ist verständlich, dass der Haarausfall sie wahrscheinlich psychisch belastet. So manch einer fühlt sich nicht mehr attraktiv und würde alles dafür tun, endlich wieder volles Haar zu haben.

Wenn das auch bei Ihnen so ist, werden Sie gern nach jedem mehr oder weniger angepriesenem Heilmittel greifen und es ausprobieren. Es gibt durchaus Hausmittel, welche das Haar kräftigen und das Haarwachstum anregen.

Vor allem Spülungen mit bestimmten Kräutern oder Kräutermischungen können hilfreich sein. Allerdings muss auch hier gesagt werden, diese Hausmittel werden den Haarausfall kaum stoppen können, wenn nicht zuerst der Ursache auf den Grund gegangen wird. Schädlich sind diese natürlichen Hausmittel in der Regel aber auch nicht und ihre positive Wirkung auf das Haar ist vorhanden. Anlagebedingter Haarausfall kann leider nur mit sehr wenigen Wirkstoffen verbessert werden. Die Wirkstoffe Minoxidil und Finasterid haben sich vor allem beim Haarausfall bei Männern und zum Teil auch bei Frauen bewährt.

Hier konnte oftmals zumindest ein weiterer Haarausfall verringert werden. Wenn Sie in Ihrer Apotheke nach einem guten Mittel gegen Haarausfall fragen, sollten Sie nur solche ausprobieren, deren Wirksamkeit am Menschen wissenschaftlich bewiesen wurde. Ihr Hausarzt oder Dermatologe kann Sie zu diesem Punkt ebenfalls beraten und Mittel verschreiben. Egal, um welches Mittel es sich handelt, dass es gegen Ihren Haarausfall wirksam ist, kann wohl kaum garantiert werden.

Sind vorbeugende Maßnahmen sinnvoll?

Handelt es sich um erblich bedingten oder um kreisrunden Haarausfall, ist eine vorbeugende Maßnahme leider wenig sinnvoll. Eine gesunde Ernährung kann aber Nährstoffmangel verhindern, der nicht selten ebenfalls zu Haarausfall führt. Verschiedene Haarwässer oder Kräuterspülungen können zumindest das Haar und die Haarwurzel stärken. Entspannungsübungen, mehr Erholung und so weiter, verringert Stress.

Zu häufige chemische Behandlungen der Haare, wie Dauerwellen oder Färben sollte nach Möglichkeit vermieden werden. Auch sollten Sie darauf achten, ob der Haarausfall vielleicht erst seit der Einnahme bestimmter Medikamente auftritt.

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